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Aktion von Amnesty International
Menschenrechte in die Rathäuser

Der 10. Dezember ist auch der Tag der Menschenrechte. Erinnert wird an diesem Tag an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948. Die 30 Artikel dieser Deklaration haben nun auch im Würzburger Rat-haus ihren Platz im gut besuchten Eingangsbereich. Die Würzburger Ortsgruppe von Amnesty International überreichte zusammen mit der Hochschulgruppe Oberbürgermeister Christian Schuchardt ein Plakat für das Foyer und Informationsmaterial im Rahmen der Aktion „Menschenrechte in die Rathäuser“. In 20 Städten Süddeutschlands - darunter auch München, Freiburg oder Ansbach - wird auf diese Weise dafür sensibilisiert, dass diese elementaren Grundrechte noch immer nur für einen Teil der Menschheit garantiert sind.

Die Delegation um Gruppenleiterin Dietlinde Weinberger, Isabell Philipp und Natascha Leipold (Hochschulgruppe) trug eine Auswahl der Menschenrechtsartikel vor und Schuchardt bezog sich in seiner kurzen Rede insbesondere auf den Artikel 25 „Recht auf Wohlfahrt“ und machte deutlich, wo er die Kommune in der Pflicht sieht, menschenwürdige Rahmenbedingungen zu schaffen. Da das Grundgesetz die Men-schenrechte sehr gut verinnerlicht habe, sei es in der deutschen Praxis und im Be-reich der Sozialpolitik glücklicherweise oft nur eine Frage des Wie und nicht des Ob. Als aktuelles Beispiel nannte er die Unterbringung der Flüchtlinge als zentrale Herausforderung und „Herzensangelegenheit“. Hierbei könne die Stadtverwaltung auch auf ein großes Netzwerk Ehrenamtlicher zählen. Bei Amnesty International bedankte sich der Oberbürgermeister für den zivilgesellschaftlichen Einsatz seit vielen Jahre und den kritischen Blick weit über den Tellerand hinaus und wünschte der Aktion zum 10. Dezember eine große Aufmerksamkeit.

Menschenrechte im Rathausflur: Oberbürgermeister Christian Schuchardt begrüßte eine Delegation von Amnesty International um Dietlinde Weinberger (Zweite von links) und die Leiterin der ai-Hochschulgruppe Natascha Leipold (Zweite von rechts) um auch in Würzburg an die Erklärung der Menschenrechte vor 67 Jahren zu erinnern. Bild: Georg Wagenbrenner