Amnesty International Gruppe-Würzburg-Stadt

Impressum | Login

Gruppe-Würzburg-Stadt

StartseiteKongo-AbendFrankenwarteWürzburg

11. April 2018: Amnesty-Stand beim Kongo-Abend auf der Frankenwarte

Den Kongo-Abend auf der Frankenwarte in Würzburg nahm die Amnesty-Gruppe zum Anlass, bei einem Infostand auf die Menschenrechtslage in der DR-Kongo aufmerksam zu machen und für Briefe an den Justizminister in einem besonderen Fall zu werben.

Lage der Menschenrechte in der DR-Kongo 2017/18
Die zweite Amtszeit von Präsident Joseph Kabila ging verfassungsgemäß am 19. Dezember 2016 zu Ende. Er verblieb trotzdem im Amt. Nach der Ermordung seines Gegenspielers Kamuena Nsapu brach Gewalt aus, die zu einer beispiellosen humanitären Krise führte.
Weder die Sicherheitskräfte der DR Kongo noch die UN Friedenmission in der DR Kongo waren in der Lage, die Auseinandersetzungen zu beenden und die mehr als 40 noch aktiven lokalen oder ausländischen bewaffnete Gruppen in Schach zu halten. Folge:

  • Massive Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäußerung
  • Einschüchterung und Festnahme von friedlich Protestierenden
  • Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger und politisch engagierte Jugendliche
  • Ausufernde Gewalt, ausgehend von der Provinz Kasai. 1 Million Binnenflüchtlinge
  • Außergerichtliche Hinrichtungen, Vergewaltigungen, willkürliche Festnahmen durch Polizei und Armee

Menschenrechtslage in der DR-Kongo - pdf-Datei

Aktueller Fall:
Während einer friedlichen Demonstration in Goma wurden fünf Menschenrechtsverteidiger festgenommen: Rachel Pilipili, Francois Kahombo Hangi, Justin Mutabesha, Benjamin Kamuntu und Parfait Muhani Sie befinden sich seit dem 21. Januar 2017 in willkürlicher Haft. Nach eigenen Angaben wurden sie während der ersten fünf Hafttage vom Sicherheitspersonal geschlagen.

Appellbrief an den Justizminister - doc-Datei