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Herbst 2015: TREATMENT ACTION CAMPAIGN SÜDAFRIKA

Die Gruppe beteiligte sich an einer Kampagne zugunsten von Menschen, die sich in Südafrika um HIV-Infizierte kümmern und deswegen verfolgt werden.
Fallinformation:
Die Treatment Action Campaign ist die führende zivilgesellschaftliche Organisation, die sich für eine umfassende Gesundheitsfürsorge von HIV-infizierten Menschen in Südafrika einsetzt.
Durch ihre Arbeit hat die TAC erreicht, dass lebenserhaltende Maßnahmen eingeführt wurden, wie z.B. ein nationales Programm zur Verhinderung der Übertragung von HIV von der Mutter auf ihre Kinder und die landesweite Verteilung von anti-retro-viralen Medikamenten (ARV). Das hat der TAC weltweite Anerkennung verschafft bis hin zu einer Nominierung für den Friedensnobelpreis im Jahre 2004. In Deutschland wurde die TAC 2009 mit dem Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.
Umso erschreckender ist, wie jetzt die TAC und ihre Mitglieder verfolgt werden. Dieser Einzelfall ist darauf ausgerichtet, die Arbeit des TAC als Menschenrechtsverteidiger_innen zu sichern und zu unterstützen.
Die Arbeit in diesem Einzelfall ist als Abfolge von Aktionen für TAC-Mitglieder in den verschiedenen Regionen Südafrikas angelegt.
In der nun aktuellen ersten Phase steht Sello Mokhalipi, Vorsitzender der TAC in der Provinz Freistaat, im Mittelpunkt. Er wurde nach einem kritischen Bericht der TAC bedroht, musste aus seiner Heimatprovinz fliehen und verlor seinen Job. Erst im Juli 2014 wurden bei einer friedlichen Demonstration von Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen und TAC-Mitgliedern 127 Menschen verhaftet und angeklagt.
Man kann sich an der Aktion beteiligen mit höflich formuierten Briefen an den Premierminister der Provinz, damit die Verfolgungen gegen diese Gruppe beendet werden (Datum aktualisieren!).
Briefvorschlag an den Premierminister (word-Datei englisch)

Da die Situation sich wesentlich verbessert hat, ist derzeitig keine Aktion notwendig.



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26. Juni 2015: Infostand zum Tag der Folteropfer
Zm Tag der Folteropfer beteiligte sich auch die Würzburger Amnesty-Gruppe-Stadt an der bayernweiten Kampagne "STOP FOLTER" mit einem Stand in der Würzburger Innenstadt. Das Ziel ist es, alle Menschen vor Folter zu schützen. Denn noch immer werden nachweislich in mehr als 140 Ländern Menschen durch Staatsbedienstete misshandelt und gefoltert.
Die Gruppe stellte am 26. Juni bei ihrem Infostand stellvertretend für alle Folteropfer drei Beispiele von Folter in Usbekistan, Saudi Arabien und der Türkei mit Unterschriftslisten bzw. einer Postkartenaktion zu den jeweiligen Fällen vor.

Außerdem legte die Gruppe eine weitere Unterschriftsliste für die Organisation TAC (Treatment Action Campaign) in Südafrika auf, die sich für eine umfassende Gesundheitsfürsorge von HIV-infizierten Menschen in Südafrika einsetzt und deren Mitglieder deswegen massiv bedroht, misshandelt und eingeschüchtert werden. Mit diesem Fall wird sich die Gruppe auch in nächster Zeit intensiv beschäftigen.

Weitere Bilder vom Stand in der Innenstadt


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Ilhom Ismonov
Der 35-jährige verheiratete Taxifahrer aus Chudschand-Stadt, Tadschikistan ist Vater von drei Kindern.
Er verbüßt aktuell eine Haftstrafe infolge einer unfairen Gerichtsverhandlung.
Es besteht der dringende Verdacht, dass Ilhom Ismonov gefoltert wurde.
Die Würzburger Gruppe von Amnesty International bittet um Hilfe bei der Aufklärung der Foltervorwürfe und der Forderung nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren.
Weitere Informationen - pdf-Datei deutsch
Unbestätigten Meldungen nach sollte Ismonov am 2. Mai 2015 freigelassen worden sein, jetzt kam die Bestätigung:
Ilhom Ismonov wurde am 02. Mai 2015 freigelassen

Im Dezember nahm Amnesty International zu seiner Frau Zarina Kontakt auf, um sie zu fragen, wie es ihnen seit der Freilassung ergangen ist. Zarina teilte mit, dass es ihnen gut geht. Ilholm leidet unter Asthma und seine Heimkehr wurde vom Tod seines Vaters überschattet, der zwei Tage zuvor verstarb. Auch wenn sie froh sind, dass Ilholm nun frei ist, so wurden doch keinerlei Untersuchungen zu den Foltervorwürfen eingeleitet, die er und seine Mitangeklagten vorgebracht haben.
Zarina ist Amnesty International sehr dankbar für all die Arbeit, die wir für Ilhom getan haben. Sie sagte:
"Amnesty International has helped me. It gave me strength. I knew that I was not alone and felt more secure. In addition, Amnesty International’s actions drew the public's attention to Ilhom's case which meant that he was in the public eye and not forgotten and nothing bad could happen to him. We received letters in batches, Ilhom was receiving letters in prison and I was receiving them at home.Thank you very much for all that you do for people." .



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30 JAHRE ANTIFOLTERKONVENTION
Infostand zum Tag der Folteropfer
Im Mai 2014 startete Amnesty International eine weltweite Kampagne "Stop Folter"
mit dem Ziel, alle Menschen vor Folter zu schützen.
30 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Antifolterkonvention greift die Organisation auf ihre mehr als 50-jährige Erfahrung zurück und fordert die Regierungen der Welt auf, ihre Versprechungen zu erfüllen und das Völkerrecht einzuhalten. Denn noch immer werden nachweislich in mehr als 140 Ländern Menschen durch Staatsbedienstete misshandelt und gefoltert.
Die Amnesty-Gruppe Würzburg Stadt stellte am 26. Juni bei einem Infostand in der Würzburger Innenstadt stellvertretend für alle Folteropfer drei Beispiele von Folter in Mexiko, Nigeria und Usbekistan mit Unterschriftslisten zu den jeweiligen Fällen vor.

Die Würzburger Gruppe beteiligte sich im Frühjahr 2015 an einer Aktion wegen Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien.
Hier geht es um die stärkste ethnische Gruppe der Oromo, die etwa 35 % der Bevölkerung ausmacht. Die Angehörigen der Gruppe werden seit vielen Jahren schikaniert, sie werden willkürlich verhaftet, gefoltert und getötet.
Weitere Informationen von Amnesty International:
Hintergrundinformationen
Petition an den Premierminister von Äthiopien:
Petition deutsch
Petition englisch

Dazu passend lief in zwei Kinos der Region der Film "Das Mädchen Hirut":

"Central" in Würzburg 15./16./17. März 2015 jeweils um 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
"Casablanca" in Ochsenfurt 19./20./21./22. März 2015 jeweils um 17.00 Uhr.

Inhalt des Filmes: Das 14-jährige Mädchen Hirut wird in Äthiopien auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Landwirt gekidnappt und vergewaltigt, um sie - gemäß der örtlichen Traditionen - anschließend zur Frau zu nehmen. Doch dem Mädchen gelingt die Flucht und es tötete dabei seinen Peiniger. Nach ihrer Festnahme droht Hirut nun die Todesstrafe. Eine Anwältin nimmt sich ihrer an und kämpft um das Leben des Mädchens.

Die Amnesty-Gruppe stellte in den jeweiligen Vorräumen der Kinos einen Tisch mit den oben erwähnten Unterschriftslisten bereit.

Angelina Jolie, die den Film mitproduziert hat, stellt im Internet den Film in einem Trailer vor:
Film-Trailer


FOLTER FINDET IM VERBORGENEN STATT
- Setze ein Zeichen gegen Folter -
Am 22. Juni 2013 veranstaltete Amnesty International anlässlich des
Internationalen Tages zur Unterstütrzung der Folteropfer (26. Juni)
bayernweit Aktionen unter dem Motto "Folter findet im Verborgenen statt".
In 15 verschiedenen Städten, darunter auch in Würzburg,
konnten sich an diesem Tag Besucher von Amnesty-Ständen
über das Thema Folter informieren
und Briefe zugunsten von Folteropfern verschicken.
Weitere Fotos unter Bilder

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39. Internationales Filmwochenende in Würzburg 14. bis 17. März 2013
17 Filmen aus elf Ländern
befassten sich mit den Themen "Flucht-Asyl-Immigration".
Amnesty International begleitet eine Auswahl dieser Filme
im CinemaxX-Kino mit einem Infostand.

Gottesdienst zum Internationaler Frauentag im März 2013, Johanniskirche Würzburg, 10. März 2013, 11.00 Uhr:
Die Amnesty-Gruppe Würzburg Stadt gestaltete zusammen mit der Kirchengemeinde St. Johannis, Würzburg, einen Gottesdienst zum Internationalen Frauentag, der weltweit am 8. März begangen wurde.
Während des Gottesdienstes in der St. Johannis-Kirche in der Hofstallstraße stellte die Gruppe die Arbeit von Amnesty International vor und berichtete über die Menschenrechtslage, besonders der Frauen, in einigen ausgewählten Ländern.
Nach dem Gottesdienst gab es Gelegenheit, sich weiter über Amnesty International zu informieren und sich an Appellaktionen zugunsten von politischen Gefangenen zu beteiligen.

Briefmarathon

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember initiiert Amnesty deutschlandweit einen "Briefmarathon".
Um diesen Termin sollen in der gesamten Bundesrepublik einheitliche Appellbriefe zugunsten von politisch Verfolgten verschickt werden.

2017:
Die Würzburger Amnesty-Gruppe war am Freitag, 8. Dezember, 10-18 Uhr, in der Würzburger Stadtbücherei bei einem Infostand Appellbriefe zugunsten folgender 4 Fälle vertreten:
1) MADAGASKAR: CLOVIS RAZAFIMALALA
Der Umweltaktivist Clovis Razafimalala sitzt seit dem 16. September 2016 in Untersuchungshaft. Als Koordinator der Gruppe Maroantsetra Lampogno Coalition hat er den illegalen Handel mit Palisanderholz und anderen geschützten Holzarten in seinem Land angeprangert. Die Behörden werfen ihm vor, während einer Protestveranstaltung zu Straftaten aufgerufen zu haben. Clovis Razafimalala war an den Protesten jedoch gar nicht beteiligt. Die Anklagen gegen ihn sind offensichtlich politisch motiviert und stehen in Zusammenhang mit seinem Engagement für den Um-weltschutz.
2) TSCHAD: TADJADINE MAHAMAT BABOURI
Der Aktivist Tadjadine Mahamat Babouri – auch bekannt als Mahadine – ist inhaftiert, weil er auf Facebook kritische Videos gepostet hat. Sie bezogen sich auf den Umgang der Regierung mit öffentlichen Geldern und die wirtschaftliche Krise des Landes. Am 30. September 2016 nahmen Geheimdienstmitarbeiter Mahadine fest und hielten ihn mehrere Tage ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft. Berichten zufolge wurde er gefoltert. In der Anklage heißt es, er habe „durch eine aufständische Bewegung“ die verfassungsmäßige Ordnung, die territoriale Einheit des Landes und die nationale Sicherheit untergraben“.
3) ISRAEL UND BESETZTE PALÄSTINENSISCHE GEBIETE: ISSA AMRO AND FARID AL-ATRASH
Die beiden palästinensischen Menschenrechtsverteidiger Issa Amro und Farid al-Atrash organisierten am 26. Februar 2016 in Hebron im besetzten Westjordanland einen friedlichen Protestmarsch. Die Demonstration forderte die Aufhebung diskriminierender Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Palästinensern in Hebron. Die beiden wurden wegen ihrer Teilnahme an der Demonstration sowie weiteren Anklagepunkten vor ein israelisches Militärgericht gestellt. Ihnen drohen Haftstrafen, dabei haben sie lediglich ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Ver-sammlungsfreiheit ausgeübt.
4) ÄGYPTEN: HANAN BADR EL-DIN
Die Menschenrechtlerin Hanan Badr el-Din hat die Organisation „Familien von Opfern des Verschwindenlassens“ mitgegründet. Anlass war das „Verschwinden“ ihres Ehemanns bei einer Protestveranstaltung am 27. Juli 2013. Am 6. Mai 2017 besuchte Hanan Badr el-Din einen Häftling im Qanatar-Gefängnis, von dem sie sich Informationen über den Verbleib ihres Mannes erhoffte. Dabei wurde sie vom Sicherheitspersonal des Gefängnisses festgenommen und vom Geheimdienst verhört. Sie ist bis heute in Untersuchungshaft – offiziell wegen Mitgliedschaft in der verbotenen Muslimbruderschaft. Der wahre Grund dürfte ihre Menschenrechtsarbeit sein.
Ergebnis: Insgesamt wurden 480 Briefe zugunsten der 4 Fälle in der Stadtbücherei und bei einem Gottesdienst verschickt.

2016:
Die Würzburger Amnesty-Gruppe war am Samstag, 10. Dezember 2016, mit einem Infostand im Hauptbahnhof Würzburg vertreten.
Hier konnte man sich an der Briefaktion in den folgenden drei ausgewählten Fällen beteiligen:

MALAWI: ANNIE ALFRED & MENSCHEN MIT ALBINISMUS: Annie Alfred ist ein 10 Jahre altes malawisches Mädchen mit Albinismus.In Malawi sind Menschen mit Albinismus massiv gefährdet, gejagt und getötet zu werden. Wunderheilerverbreiten bis heute das Gerücht, dass die Einnahme von körperlichen Bestandteilen von Menschen mitAlbinismus in Zauber- und Heiltränken oder der Besitz von solchen Körperteilen Reichtum zur Folgehabe. Dieser Irrglaube ist in der malawischen Gesellschaft leider weit verbreitet und gefährdet dasLeben tausender Menschen mit Albinismus. Amnesty fordert von der malawischen Regierung, dieDiskriminierung von Menschen mit Albinismus zu beseitigen, dringend benötigte Schutzmechanismeneinzuführen und Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen.
Verschickte Appelle: Weltweit: 566.257; Deutschland: 44.634
IRAN: ZEYNAB JALALIAN: Zeynab Jalalian verbüßt eine lebenslange Haftstrafe im Khoy-Gefängnis. Die 34-Jährige gehört derkurdischen Minderheit im Iran an. Sie läuft Gefahr, ihr Augenlicht zu verlieren und muss dringendmedizinisch behandelt werden. Möglicherweise ist ihre Augenerkrankung auf Folter während derVerhöre zurückzuführen. Zeynab gab an, dass Verhörbeamte mehrfach ihren Kopf gegen die Wandschlugen während der Einzelhaft beim Geheimdienst nach ihrer Festnahme im März 2008. Seit Jahren verweigern die iranischen Behörden die notwendige Behandlung bei einem Spezialisten außerhalb des Gefängnisses.
Verschickte Appelle: Weltweit: 206.283; Deutschland: 23.205
INDONESIEN: JOHAN TETERISSA: Der ehemalige Grundschullehrer Johan Teterissa leistet derzeit eine 15-jährige Haftstrafe ab. Er wurde am 29. Juni 2007 festgenommen, nachdem er an einer friedlichen Protestkundgebung teilnahm. Johan Teterissa wurde während seiner Festnahme, in Haft und bei seinen Verhören von Polizeikräften gefoltert und anderweitig misshandelt. Das Gefängnis, in dem er festgehalten wird, liegt 2.500 Kilometer von dem Wohnort seiner Familie entfernt, so dass es seiner Familie kaum möglich ist, ihn zu besuchen. Er ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der nur deshalb inhaftiert ist, weil er friedlich von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht hat.
Verschickte Appelle: Weltweit: 166.982; Deutschland: 19.492

2015:
Es wurden in diesem Jahr 4 Fälle ausgewählt und bei einem Stand in der Würzburger Stadtbücherei am Freitag, 11. Dezember, vorgestellt:

USBEKISTAN: Der kritischer Journalist Muhammad Bekzhanov sitzt seit 16 Jahren im Gefängnis. Er ist einer der am längsten inhaftierten Journalisten der Welt. Er befindet sich seit 16 Jahren aufgrund eines "Geständnisses", das unter Folter erpresst wurde, in Haft.
MYANMAR: Die Aktivistin Phyoe Phyoe Aung organisierte in Myanmar einen Protestmarsch von Studierenden. Nun muss sie mit einer Gefängnisstrafe von 9 Jahren rechnen.
EL SALVADOR: In El Salvador werden Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden,als Mörderinnen behandelt. Grund dafür ist eines der striktesten Abtreibungsgesetze weltweit. Wegen einer Fehlgeburt wurde Teodora del Carmen Vásquez zu 30 Jahren Haft verurteilt.
USA: Der schwarze US-Bürger Albert Woodfox sitzt seit 43 Jahren im Gefängnis, davon 40 Jahre in Einzelhaft. Obwohl das Urteil gegen ihn schon dreimal aufgehoben wurde, lassen die Behörden von Louisiana ihn nicht frei.

In der Stadtbücherei wurden 249 Briefe fast genau zu gleichen Teilen für jedes der 4 Länder verschickt, dazu noch 7 für den Kongo. In der Augustinerkirche, wo eine Briefbox aufgestellt ist, waren es etwa 39 für den Kongo und 46 für Usbekistan.

2014:
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stellte die Gruppe bereits am Freitag, 5. Dezember und Samstag 6. Dezember in der Stadtbücherei Würzburg die Schicksale von 3 Leuten vor, zu deren Gunsten Briefe an die entsprechenden Behörden geschickt werden sollten.

China: Die chinesische Bürgerrechtlerin Liu Ping sitzt im Gefängnis, weil sie Korruption angeprangert hat.
Nigeria: Moses Akatugba wurde im Alter von 16 Jahren festgenommen und zum Tode verurteilt - weil er Mobiltelefone gestohlen haben soll.
Saudi-Arabien: Raif Badawi gründete in Saudi-Arabien eine Webseite für öffentlichen Meinungsaustausch. Er wurde zu 10 Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilt.

Briefe auch für den speziellen Fall aus Tadschikistan, den die Gruppe betreut.
Für die 4 Fälle wurden insgesamt 352 Briefe verschickt.

2013:
Beim Stand am 6. und 7. Dezember in der Stadtbücherei Würzburg wurden drei Länder vom Briefmarathon ausgewählt:

Mexiko: Miriam López, willkürlich festgenommen und gefoltert
Myanmar: Dr. Tun Aung, 17 Jahre Gefängnis für das Schlichten eines Streits
Tunesien: Jabeur Mejri, 7,5 Jahre Gefängnis für einen Kommentar im Internet

Dazu lagen Briefe zugunsten eines Mannes aus Tadschikistan aus, den die Gruppe besonders betreut und ein Brief + Petitionsliste zum Kongo.
Es wurden insgesamt 306 Briefe verschickt.

2012:
In diesem Jahr waren es 5 Fälle aus:

China: Gao Zhisheng, Rechtsanwalt verschleppt und gefoltert
USA: Hussain Almerfedi, unbegrenzte Haft ohne Prozess und Urteil in Guantánamo
Iran: Narges Mohammadi, Haft und Folter wegen Menschenrechtsarbeit
Ägypten: Azza Suleiman, Militärgewalt gegen mutige Frauen
Sudan: Jugendbewegung GIRIFNA, Willkür und Folter gegen Studierende

Beim Stand am 7. und 8. Dezember in der Stadtbücherei Würzburg wurden insgesamt 200 Briefe verschickt

2011:
In diesem Jahr waren es 5 Fälle aus: Aserbaidschan, Kamerun, Indonesien, Jemen und Russland.
Beim Stand in der Stadtbücherei am 2./3. Dezember 2011 konnte man bei dieser Aktion mitmachen.
Es wurden insgesamt 148 Briefe verschickt.

Erfolg: Freilassung eines der Gefangenen!: Jabbar Savalan aus Aserbaidschan
Bericht über die Freilassung

50 Jahre Amnesty International

Im Mai 1961 wurde Amnesty International als Organisation für die Menschenrechte gegründet.
Der Amnesty-Bezirk Würzburg organisierte zum Jubiläum zwei Veranstaltungen:

  • Die Gruppen des Bezirks Würzburg stellten am 13. Mai 2011 ihre Arbeit für die Menschenrechte auf dem Marktpkatz in Würzburg vor.

Bilder vom Marktplatz in Würzburg

  • Ebenfalls Gruppen des Bezirks gestalteten eine Ausstellung in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mainfranken-Würzburg (Hofstraße), 19. Mai - 09. Juni 2011

Bilder 50 Jahre Amnesty International in der Sparkasse Würzburg
Bilder vom Festakt in der Sparkasse Würzburg



Kolumbien

MenschenrechtlerInnen in großer Gefahr
16. Dezember 2011: Morddrohungen gegen Mitglieder der Menschenrechtsorganisation MOVICE
Eilaktion

1. Dezember 2011: Friedensgemeinde San José de Apartadó wird erneut bedroht:
Urgent Action zugunsten der Friedensgemeinde (word-Datei deutsch)
Briefappell an Präsident Santos:
Briefappell spanisch (word-Datei)
Briefappell deutsch (word-Datei)


Libyen

Briefaktion für politische Gefangene in Libyen


Allgemeines

Guatemala Film AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL


Bilder

Alle Bilder der folgenden Bilderreihen: © Edgar Vorndran
Einweihung neues Büro 2006
Infostand Stadtmitte 2006
Infostand Stadtmitte 2007
Kolumbienabend im Weltladen 2007
Infostand beim Afrikafestival 2008
Lesung im Stadttheater Dezember 2008
Infostand Stadtbücherei Dezember 2008
Infostand Flüchtlinge Stadtmitte Juni 2009
Infostand Folter Stadtmitte Juni 2009
Infostand Frauentag Stadtmitte März 2010
Infostand Fußballweltmeisterschaft Margetshöchheim Juni 2010
Flohmarkt - Infostand Domvorplatz Juli 2010
Infostand Stadtbücherei Dezember 2010
Marktplatz Würzburg Veranstaltung des Bezirks Mai 2011
Ausstellung 50 Jahre AI Sparkasse Würzburg Mai 2011
Bilder vom Festakt in der Sparkasse Würzburg - 19. Mai 2011
Tag der Menschenrechte-10-12-2011
Infowürfel Augustinerkirche Würzburg - März 2012
Infoaben Menschenrechte im Kongo - Frauen - 14. Juni 2012
Tag der Menschenrechte 10-12-2012 - Augustinerkirche - Stadtbücherei Würzburg
Internationales Filmwochenende im CinemaxX und Centralkino Würzburg - Amnesty-Stand im CinemaxX - 14.-17. März 2013
Aktion zum Internationalen Tag der Folteropfer - 22. Juni 2013
Tag der Menschenrechte 10-12-2013 - Stadtbücherei Würzburg
Infostand zum Thementag Kongo an der Hubland-Uni Würzburg 27-Mai-2014
Internationaler Tag der Folteropfer - Aktion am 26-06-2014 - Stand in der Innenstadt Würzburg
Tag der Folteropfer - Aktion am 26-06-2015 - Stand in der Innenstadt Würzburg
Tag der Menschenrechte 10-12-2015
Ausstellung im Dom Würzburg - Friedhelm Welge, Projekt 14 - Bilder von der Führung am 3. Juli 2016
Infoabend Westpapua, Würzburg Weltladen 25. Oktober 2016
Tag der Menschenrechte 10-12-2016 - Hauptbahnhof Würzburg
Kein Platz für Rassismus 17-Juni-2017 - Stand in der Innenstadt Würzburg
Veranstaltung "umsonst und draußen" Talavera Würzburg 15.-18. Juni 2017
Tag der Menschenrechte 08-12-2017 - Stadtbücherei Würzburg
Aktion zugunsten Taner Kılıç 24-März-2018 - Stand in der Innenstadt Würzburg
Kongo-Abend Frankenwarte Würzburg 11-April-2018 - AI-Stand
70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 15-Juni-2018 - Bayernweite Aktion, AI-Stand in der Innenstadt
Menschen auf der Flucht - Ausstellung RAS-Haus 30.09.2018-25.10.2018

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