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Gruppe-Würzburg-Stadt

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WILLKOMMEN
BEI DER AMNESTY-GRUPPE WÜRZBURG-STADT
Die Amnesty-Gruppe Würzburg-Stadt (Gruppe 1192)
ist die zentrale Amnesty-Gruppe in Würzburg.
Wir setzen uns für ein großes Ziel ein:
die Verwirklichung der Menschenrechte für jeden Menschen.
Unsere Arbeitsgrundlage ist die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte".
Einige Gruppenmitglieder haben auch Aufgaben im Bezirk Würzburg:
Pressearbeit, Urgent-Actions-Verteiler (Eilaktionen), Bürobetreuung.
Weitere Informationen über die Arbeit der Gruppe 1192 und Kontaktmöglichkeit:
siehe UNSERE GRUPPE

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Die Gruppe beteiligt sich in erster Linie an Aktionen, die vom Nationalen Sekretariat in Berlin vorgeschlagen werden. So auch regelmäßig am "Briefmarathon", der seit einigen Jahren am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember durchgeführt wird. Um diesen Termin sollen in der gesamten Bundesrepublik einheitliche Appellbriefe zugunsten von politisch Verfolgten verschickt werden. Außerdem gestaltete sie immer wieder einen Gottesdienst, z.B. zum Internationalen Frauentag, ist bei Filmvorführungen mit Menschenrechtsthemen vertreten und setzte sich bei Ständen in der Innenstadt für Folteropfer ein. Eine spezielle Arbeitsform von Amnesty ist es, dass sich eine Gruppe intensiv mit einem Fall von Menschenrechtsverletzung beschäftigt und sich in besonderer Weise für diese Person einsetzt. So hat auch derzeit die Würzburger Gruppe zwei solcher Fälle übernommen - siehe unten.

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Aktuelle Aktion:
Bildhauer Friedhelm Welge: Ausstellung PROJEKT 14 in Würzburg
Welge: "14 Skulpturen zu Menschenrechtsverletzungen durch Folter in ikonographischer Anlehnung an die legendären Vierzehnheiligen (frühchristliche Märtyrer)."
"14 Universalien menschlicher Grausamkeit, die ich im Jetzt reflektiere."

Ausstellung April bis Oktober 2016 im DOM /Diözesan-Museum Würzburg.

Bei der Führung mit Friedhelm Welge am Sonntag 3. Juli um 15 Uhr im Kreuzgang des Kiliansdoms stellte Amnesty International Fälle von Folter in der heutigen Zeit vor.

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Weitere Bilder von Ausstellung und Führung

Informationen vom Künstler selbst: Homepage des Künstlers - 1 .//. Homepage des Künstlers - 2

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Würzburg, 17. Juni 2016: Kein Platz für Rassismus

In Deutschland ist derzeit eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt zu beobachten. Täglich werden Menschen angegriffen. Im Jahr 2015 waren Flüchtlingsunterkünfte laut offiziellen Angaben 1.031 Mal Ziel von Straftaten – fünf Mal so häufig wie im Jahr zuvor. Ein Grund dafür liegt im jahrzehntelangen Versagen von Politik und Behörden, rassistische Taten zu erkennen und effektiv zu ermitteln. Rassistische Taten werden häufig als einfache Gewaltdelikte erfasst, u.a. weil die Einschätzung der Betroffenen nicht festgehalten wird. Die verheerende Konsequenz: Das Ausmaß rassistischer Gewalt wird nicht erkannt. Es werden daher keine angemessenen Maßnahmen ergriffen, um von Rassismus betroffene Menschen besser zu schützen.
In einer bayernweiten Aktion wurden Unterschriftslisten an die Innenminister des Bundes und der Länder gesammelt, wo gefordert wird
- ein bundesweites Rahmenkonzept zum Schutz von Flüchtlingsunterkünften vor rassistischen Angriffen zu vereinbaren,
- eine unabhängige Untersuchung einzuleiten, inwieweit institutioneller Rassismus in der Polizei die Ermittlungen zu rassistischen Straftaten behindert,
- die Behörden bei der Ermittlung von Straftaten dazu zu verpflichten, rassistische Motive zu prüfen und die Perspektive der Betroffenen zu erfassen.
Auch die Würzburger Amnesty-Gruppe beteiligte sich daran mit einem Stand in der Innenstadt.

Petitionsliste (pdf-Datei)


Januar 2016: Neuer Fall aus China: Ping Liu

Die Würzburger Amnesty-Gruppe setzt sich derzeit besonders für die Chinesin Ping Liu ein, die zu 6,5 Jahren Haft verurteilt wurde, weil sie an einer Demonstration teilnahm.

Die Verfolgung von Ping Liu ist offensichtlich politisch motiviert und Teil des Vorgehens der chinesischen Behörden gegen die "Neue Zivilgesellschaftliche Bewegung". Dabei handelt es sich um ein loses Netzwerk von Aktivisten, die sich für mehr Transparenz bei den Regierungen und gegen Korruption engagieren.

Weder die Anklageschrift noch das Urteil nennt die Bewegung beim Namen, aber außer Ping Liu wurden Dutzende andere Personen festgenommen und verfolgt, weil sie an Aktivitäten beteiligt waren, die der Bewegung zuzurechnen sind.

Ausführliche Information zu dem Fall


Januar 2016: Neuer Fall aus Indonesien

Die Würzburger Amnesty-Gruppe setzt sich auch für die Aufklärung eines Falles in Indonesien ein, wo bei einer Demonstration vier Personen ums Leben kamen:

Im Dezember 2014 wurden vier Studenten getötet und 17 Personen verletzt, als Sicherheitskräfte Berichten zufolge das Feuer auf eine Gruppe von Menschen eröffneten, die eine Demonstration abhielten. Obwohl Untersuchungen über den Vorfall eröffnet wurden, gibt es, infolge des Klimas der Straflosigkeit in Papua, Sorge darüber, ob diese Untersuchungen unparteiisch, gründlich und ohne unbegründete Verzögerung durchgeführt werden. In vielen vorangegangenen Fällen in Papua wurden Untersuchungen über Menschenrechtsverletzungen durch die Sicherheitskräfte verzögert, fallengelassen oder die Ergebnisse führten zu keinen Konsequenzen. Den Opfern und ihren Familien wird so der Zugang zu Gerechtigkeit und zu Wiedergutmachung versperrt.

Weitere Informationen zu dem Fall

Brief an den Gouverneur (englisch, word)
Brief an den Justizminister (englisch, word)
Brief an den Präsidenten (englisch, word)


18. Dezember 2015: Ilhom Ismonov frei
Die Würzburger Amnesty-Gruppe betreute seit längerer Zeit den Taxifahrer Ilhom Ismonov aus Tadschikistan und setzte sich für seine Freilassung ein, da er nach Überzeugung von Amnesty International unschuldig im Gefängnis saß und gefoltert wurde.
Jetzt kam die erlösende Nachricht, dass er tatsächlich schon am 2. Mai 2015 freigelassen wurde.
Näheres siehe unten unter RÜCKBLICK


10. Dezember 2015: Tag der Menschenrechte - Aktion im Würzburger Rathaus

Pressemitteilung der Stadt Würzburg

Aktion von Amnesty International
Menschenrechte in die Rathäuser
Der 10. Dezember ist auch der Tag der Menschenrechte. Erinnert wird an diesem Tag an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948. Die 30 Artikel dieser Deklaration haben nun auch im Würzburger Rathaus ihren Platz im gut besuchten Eingangsbereich. Die Würzburger Ortsgruppe von Amnesty International überreichte zusammen mit der Hochschulgruppe Oberbürgermeister Christian Schuchardt ein Plakat für das Foyer und Informationsmaterial im Rahmen der Aktion „Menschenrechte in die Rathäuser“. In 20 Städten Süddeutschlands - darunter auch München, Freiburg oder Ansbach - wird auf diese Weise dafür sensibilisiert, dass diese elementaren Grundrechte noch immer nur für einen Teil der Menschheit garantiert sind.
Die Delegation um Gruppenleiterin Dietlinde Weinberger, Isabell Philipp und Natascha Leipold (Hochschulgruppe) trug eine Auswahl der Menschenrechtsartikel vor und Schuchardt bezog sich in seiner kurzen Rede insbesondere auf den Artikel 25 „Recht auf Wohlfahrt“ und machte deutlich, wo er die Kommune in der Pflicht sieht, menschenwürdige Rahmenbedingungen zu schaffen. ...

Vollständiger Text


Briefmarathon 2015

Der diesjährige Briefmarathon findet vom 4. bis zum 18. Dezember 2015 statt. Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember setzen sich in diesem Zeitraum wieder weltweit Menschen mit Appellschreiben für ausgewählte Amnesty-Einzelfälle ein. Diejenigen, die für die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, werden in diesen Tagen mit Briefen aus aller Welt überschwemmt.

Dass diese Aktion erfolgreich ist, zeigt ein Fall aus dem Briefmarathon 2014:
Der in Nigeria zum Tode verurteilte Moses Akatugba ist freigelassen worden! Amnesty hatte sich unter anderem im Briefmarathon 2014 für Moses eingesetzt. Seine Freilassung zeigt einmal mehr: Unser Einsatz lohnt sich. Briefe können Leben retten!

Die Würzburger Gruppe beteiligt sich in diesem Jahr wieder mit einem Stand in der Würzburger Stadtbücherei im Falkenhaus
am Freitag, 11. Dezember 2015, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr.
Es werden hier Fälle aus den USA, El Salvador, Myanmar und Usbekistan vorgestellt.
Mit Appell- und Protestbriefen soll den betroffenen Personen geholfen werden.

Hier eine Kurzbeschreibung der Fälle und entsprechende Briefvorschläge (pdf-Dateien deutsch):

USBEKISTAN:
Der kritischer Journalist Muhammad Bekzhanov sitzt seit 16 Jahren im Gefängnis. Er ist einer der am längsten inhaftierten Journalisten der Welt. Er befindet sich seit 16 Jahren aufgrund eines "Geständnisses", das unter Folter erpresst wurde, in Haft.
Protestbrief > (Präsident Islam Karimov)

MYANMAR:
Die Aktivistin Phyoe Phyoe Aung organisierte in Myanmar einen Protestmarsch von Studierenden. Nun muss sie mit einer Gefängnisstrafe von neun Jahren rechnen.
Protestbrief > (Präsident Thein Sein)

EL SALVADOR:
In El Salvador werden Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, als Mörderinnen behandelt. Grund dafür ist eines der striktesten Abtreibungsgesetze weltweit. Wegen einer Fehlgeburt wurde Teodora del Carmen Vásquez zu 30 Jahren Haft verurteilt.
Protestbrief > (Justizminister Benito Antonio Lara Fernández)

USA:
Der schwarze US-Bürger Albert Woodfox sitzt seit 43 Jahren im Gefängnis, davon 40 Jahre in Einzelhaft. Obwohl das Urteil gegen ihn schon dreimal aufgehoben wurde, lassen die Behörden von Louisiana ihn nicht frei.
Protestbrief > (Generalstaatsanwalt von Louisiana)

In der Stadtbücherei wurden 249 Briefe fast genau zu gleichen Teilen für jedes der 4 Länder verschickt, dazu noch 7 für den Kongo. In der Augustinerkirche, wo eine Briefbox aufgestellt ist, waren es etwa 39 für den Kongo und 46 für Usbekistan.

Ergebnisse weltweit und Freilassungen


RÜCKBLICK

Herbst 2015: TREATMENT ACTION CAMPAIGN SÜDAFRIKA

Die Gruppe beteiligte sich an einer Kampagne zugunsten von Menschen, die sich in Südafrika um HIV-Infizierte kümmern und deswegen verfolgt werden.
Fallinformation:
Die Treatment Action Campaign ist die führende zivilgesellschaftliche Organisation, die sich für eine umfassende Gesundheitsfürsorge von HIV-infizierten Menschen in Südafrika einsetzt.
Durch ihre Arbeit hat die TAC erreicht, dass lebenserhaltende Maßnahmen eingeführt wurden, wie z.B. ein nationales Programm zur Verhinderung der Übertragung von HIV von der Mutter auf ihre Kinder und die landesweite Verteilung von anti-retro-viralen Medikamenten (ARV). Das hat der TAC weltweite Anerkennung verschafft bis hin zu einer Nominierung für den Friedensnobelpreis im Jahre 2004. In Deutschland wurde die TAC 2009 mit dem Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.
Umso erschreckender ist, wie jetzt die TAC und ihre Mitglieder verfolgt werden. Dieser Einzelfall ist darauf ausgerichtet, die Arbeit des TAC als Menschenrechtsverteidiger_innen zu sichern und zu unterstützen.
Die Arbeit in diesem Einzelfall ist als Abfolge von Aktionen für TAC-Mitglieder in den verschiedenen Regionen Südafrikas angelegt.
In der nun aktuellen ersten Phase steht Sello Mokhalipi, Vorsitzender der TAC in der Provinz Freistaat, im Mittelpunkt. Er wurde nach einem kritischen Bericht der TAC bedroht, musste aus seiner Heimatprovinz fliehen und verlor seinen Job. Erst im Juli 2014 wurden bei einer friedlichen Demonstration von Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen und TAC-Mitgliedern 127 Menschen verhaftet und angeklagt.
Man kann sich an der Aktion beteiligen mit höflich formuierten Briefen an den Premierminister der Provinz, damit die Verfolgungen gegen diese Gruppe beendet werden (Datum aktualisieren!).
Briefvorschlag an den Premierminister (word-Datei englisch)

Da die Situation sich wesentlich verbessert hat, ist derzeitig keine Aktion notwendig.


26. Juni 2015: Infostand zum Tag der Folteropfer
Zm Tag der Folteropfer beteiligte sich auch die Würzburger Amnesty-Gruppe-Stadt an der bayernweiten Kampagne "STOP FOLTER" mit einem Stand in der Würzburger Innenstadt. Das Ziel ist es, alle Menschen vor Folter zu schützen. Denn noch immer werden nachweislich in mehr als 140 Ländern Menschen durch Staatsbedienstete misshandelt und gefoltert.
Die Gruppe stellte am 26. Juni bei ihrem Infostand stellvertretend für alle Folteropfer drei Beispiele von Folter in Usbekistan, Saudi Arabien und der Türkei mit Unterschriftslisten bzw. einer Postkartenaktion zu den jeweiligen Fällen vor.
Außerdem legte die Gruppe eine weitere Unterschriftsliste für die Organisation TAC (Treatment Action Campaign) in Südafrika auf, die sich für eine umfassende Gesundheitsfürsorge von HIV-infizierten Menschen in Südafrika einsetzt und deren Mitglieder deswegen massiv bedroht, misshandelt und eingeschüchtert werden. Mit diesem Fall wird sich die Gruppe auch in nächster Zeit intensiv beschäftigen.

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Ilhom Ismonov
Der 35-jährige verheiratete Taxifahrer aus Chudschand-Stadt, Tadschikistan ist Vater von drei Kindern.
Er verbüßt aktuell eine Haftstrafe infolge einer unfairen Gerichtsverhandlung.
Es besteht der dringende Verdacht, dass Ilhom Ismonov gefoltert wurde.
Die Würzburger Gruppe von Amnesty International bittet um Hilfe bei der Aufklärung der Foltervorwürfe und der Forderung nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren.
Weitere Informationen - pdf-Datei deutsch
Unbestätigten Meldungen nach sollte Ismonov am 2. Mai 2015 freigelassen worden sein, jetzt kam die Bestätigung:
Ilhom Ismonov wurde am 02. Mai 2015 freigelassen

Im Dezember nahm Amnesty International zu seiner Frau Zarina Kontakt auf, um sie zu fragen, wie es ihnen seit der Freilassung ergangen ist. Zarina teilte mit, dass es ihnen gut geht. Ilholm leidet unter Asthma und seine Heimkehr wurde vom Tod seines Vaters überschattet, der zwei Tage zuvor verstarb. Auch wenn sie froh sind, dass Ilholm nun frei ist, so wurden doch keinerlei Untersuchungen zu den Foltervorwürfen eingeleitet, die er und seine Mitangeklagten vorgebracht haben.
Zarina ist Amnesty International sehr dankbar für all die Arbeit, die wir für Ilhom getan haben. Sie sagte:
"Amnesty International has helped me. It gave me strength. I knew that I was not alone and felt more secure. In addition, Amnesty International’s actions drew the public's attention to Ilhom's case which meant that he was in the public eye and not forgotten and nothing bad could happen to him. We received letters in batches, Ilhom was receiving letters in prison and I was receiving them at home.Thank you very much for all that you do for people." .


Die Würzburger Gruppe beteiligte sich an einer Aktion wegen Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien.
Hier geht es um die stärkste ethnische Gruppe der Oromo, die etwa 35 % der Bevölkerung ausmacht. Die Angehörigen der Gruppe werden seit vielen Jahren schikaniert, sie werden willkürlich verhaftet, gefoltert und getötet.
Weitere Informationen von Amnesty International:
Hintergrundinformationen
Petition an den Premierminister von Äthiopien:
Petition deutsch
Petition englisch

Dazu passend lief in zwei Kinos der Region der Film "Das Mädchen Hirut":

"Central" in Würzburg 15./16./17. März jeweils um 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
"Casablanca" in Ochsenfurt 19./20./21./22. März jeweils um 17.00 Uhr.

Inhalt des Filmes: Das 14-jährige Mädchen Hirut wird in Äthiopien auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Landwirt gekidnappt und vergewaltigt, um sie - gemäß der örtlichen Traditionen - anschließend zur Frau zu nehmen. Doch dem Mädchen gelingt die Flucht und es tötete dabei seinen Peiniger. Nach ihrer Festnahme droht Hirut nun die Todesstrafe. Eine Anwältin nimmt sich ihrer an und kämpft um das Leben des Mädchens.

Die Amnesty-Gruppe stellte in den jeweiligen Vorräumen der Kinos einen Tisch mit den oben erwähnten Unterschriftslisten bereit.

Angelina Jolie, die den Film mitproduziert hat, stellt im Internet den Film in einem Trailer vor:
Film-Trailer


Aktion zum Tag der Menschenrechte 5.-6. Dezember 2014
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stellte die Gruppe bereits am Freitag, 5. Dezember und Samstag 6. Dezember in der Stadtbücherei Würzburg die Schicksale von 3 Leuten vor, zu deren Gunsten Briefe an die entsprechenden Behörden geschickt werden sollten.

China: Die chinesische Bürgerrechtlerin Liu Ping sitzt im Gefängnis, weil sie Korruption angeprangert hat.
Nigeria: Moses Akatugba wurde im Alter von 16 Jahren festgenommen und zum Tode verurteilt - weil er Mobiltelefone gestohlen haben soll.
Saudi-Arabien: Raif Badawi gründete in Saudi-Arabien eine Webseite für öffentlichen Meinungsaustausch. Er wurde zu 10 Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilt.

Briefe auch für den speziellen Fall aus Tadschikistan, den die Gruppe betreut: Fallbeschreibung Ismonov siehe oben
Für die 4 Fälle wurden insgesamt 352 Appellbriefe verschickt.


26. Juni 2014: Infostand zum Tag der Folteropfer
Im Mai 2014 startete Amnesty International eine weltweite Kampagne "Stop Folter" mit dem Ziel, alle Menschen vor Folter zu schützen. 30 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Antifolterkonvention greift die Organisation auf ihre mehr als 50-jährige Erfahrung zurück und fordert die Regierungen der Welt auf, ihre Versprechungen zu erfüllen und das Völkerrecht einzuhalten. Denn noch immer werden nachweislich in mehr als 140 Ländern Menschen durch Staatsbedienstete misshandelt und gefoltert.
Die Amnesty-Gruppe Würzburg Stadt stellte am 26. Juni bei einem Infostand in der Würzburger Innenstadt stellvertretend für alle Folteropfer drei Beispiele von Folter in Mexiko, Nigeria und Usbekistan mit Unterschriftslisten zu den jeweiligen Fällen vor.

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Die Gruppe 1192 unterstützt und betreut die Schüler- und Jugendgruppe.

Die Seite der: Schüler-und Jugendgruppe (einfach anklicken)


Mitglieder der Schüler- und Jugendgruppe bei einem Infostand in Würzburg

Neben der zentralen Amnesty-Gruppe gibt es in Würzburg noch eine weitere Gruppe mit einer eigenen Homepage:
Würzburg Studenten

Die Asylgruppe
Die Asylgruppe Würzburg berät und hilft in Asylfragen.
Asylberatung jeden Mittwoch 19.00 - 21.00 Uhr
Gemeinschaftsunterkunft Veitshöchheimer Str. 100, Würzburg

Bilderquelle: © Edgar Vorndran